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Jana Thumann

Zum Forst 81

24145 Kiel

Kontakt: jana.thumann@t-online.de

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Zählerstand 14.11.208:

200.820

Die zweiten Hunderttausend sind erreicht.  

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Zählerstand 23.12.2016:

100.003

Die ersten Hunderttausend sind rum.

Weiter geht's!  

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Grundregeln des Verhaltens in der klassisch-barocken Reiterei

 

 

1. Die Reiterstätte muss von respektvollem Umgang miteinander geprägt sein. Unabhängig von Ausbildungsstand, eingesetzter Pferderasse und materiellen Möglichkeiten verdienen alle Reiter die gleiche Achtung und Wertschätzung.

2. Jeder Reiter ist zu einer fairen und konstruktiven Auseinandersetzung mit einem Reiterkameraden verpflichtet, wenn bei diesem Missstände in Ausbildung und Umgang mit dem Partner Pferd und damit ein Verstoß gegen die „ ethischen Grundsätze des Pferdefreundes“ zu erkennen sind.

3. Erfolg und Misserfolg bei Vorstellungen hängen ursächlich von reiterlichen Qualitäten ab. Die (selbst)kritische und aufmunternde Auseinandersetzung mit der Leistung des Einzelnen oder einer Gruppe ist wirkungsvoller, als die Fehlerquelle in der Eignung des Pferdes zu suchen.

4. Der Ausbilder muss in pädagogisch einwandfreiem Unterricht fachlich fungiert und motivierend fördern und zugleich Persönlichkeitsentwicklung, eigenverantwortliches Handeln und soziales Verhalten der ihm anvertrauten Schüler fördern. Er sollte jederzeit Vorbild sein, ist in höchster Form den „respektvollem Umgang“ mit dem Pferd/Pony verpflichtet und lehnt alle Formen der verbotenen Leistungsbeeinflussung ab.

5. Der Reitschüler bringt dem Reitlehrer denselben Respekt entgegen, den er von ihm erwartet oder bekommt. Ein offenes Gespräch über Ängste und Überforderungen hilft mehr als eine emotionale Diskussion in der Reitbahn.

6. Eltern der Reitschüler sollten motivierend auf ihre Kinder einwirken und die Erwartung an die Entwicklung der realen Gegebenheit anpassen. Übertriebener Ehrgeiz der Eltern fördert Kinder und Jugendliche nicht.

7. Der Turnierrichter muss eine Leistung vorurteilsfrei und auf der Basis seiner fachlichen Qualifikation bewerten und darf sich nie dem Verdacht der Befangenheit aussetzen.

8. Der klassisch barocke Reiter hat dem Urteilsspruch des Richters im beurteilten Richtverfahren zu akzeptieren. Bleibt eine Entscheidung unverständlich, ist das klärende Gespräch mit dem Richter das einzig faire Mittel.

9. Polemik in der Öffentlichkeit disqualifiziert den Reiter und verstößt gegen die Grundregeln der klassisch barocken Reiterei.

10. Jeder klassisch barocke Reiter ist Nutznießer der vorhandenen Struktur und Möglichkeit innerhalb der klassisch barocken Reiterei. All jene die sich ehren – oder hauptamtlich für die langfristige Sicherung der klassisch barocken Reitweise als Breitensport in Natur und Umwelt einsetzen, verdienen Anerkennung und Unterstützung.